Ich wurde Ende September auf der Straße angesprochen, ob ich nicht eine Zeitschrift meiner Wahl für 2 Wochen kostenlos testen wollte.
In der letzten der beiden Ausgaben sollte ein Zettel zur Kündigung beiliegen, den ich einfach abschicken sollte, und alles würde kostenlos bleiben und damit gegessen sein.

Nun war kein solcher Zettel darin, die Zeitschriften trudelten weiter in mein Haus.

Ich habe gekündigt, danach noch einmal an die Firma geschrieben und die Umstände, die zum Vertragsabschluss führten, geschildert.

Das hat allerdings nichts geändert, das Abo läuft zum Heft Nr. 52 aus (im Moment ist das Heft Nr. 48 im Handel) und es wurden gestern auch 65 Euro von meinem Konto abgebucht.
Da ich da schon vorher kein Geld draufhatte, ist es jetzt überzogen, und ich als arme Studentin musste mir Geld von meinem Vater leihen, um es auszugleichen.

Ich will die Zeitschrift (Der Spiegel) nicht weiter beziehen, habe kein Geld dafür, und außerdem wurde ich, um es mal deftig zu sagen, beschissen.

Soll ich das Geld zurückrufen?
Mein Vater hat gemeint, ich sollte vorsichtig sein, eventuell hetzen die mir ein Inkoassounternehmen und ein Gerichtsverfahren auf den Hals, und es könnte sein, dass ich am Ende mehr bezahlen muss als die 65 Euro.

Ich weiß ich stehe auf recht wackligem rechtlichen Grund. Ich hätte schon nach dem Unterschreiben merken sollen, dass da was faul ist.
Bitte keine verhöhnenden Kommentare, ich weiß, dass ich dumm war. Ich habe meine Lektion gelernt.

Für hilfreiche Kommentare wäre ich dankbar.