Die Schwindelbriefe mit den Gewinnversprechen verstopfen immer stärker die Briefkästen. Mal ist es eine Reise, mal ein Sachpreis, mal ein Bargeldgewinn. Doch in den Briefen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Denn entweder soll der angeblich glückliche Gewinner etwas bezahlen – „Verwaltungs-Gebühren“, die Anreisekosten für den „gewonnenen“ Hotelaufenthalt oder für Schundprodukte auf einer Kaffeefahrt. Den Gewinn erhält er nicht. Oder der gewonnene Gegenstand ist wertlos. Oder der Gewinn kann nur eingelöst werden, wenn zusätzliche Kosten, etwa für eine Reise vom „Gewinner“ übernommen werden. Oder der „Gewinn“ ist Türöffner für den Verkauf per Telefon.

Die Absender sitzen wohlweislich im sicheren Ausland oder verbergen ihre Identität hinter einer Postfachnummer oder sind aus anderen Gründen unseriös. Versuche, den Gewinn einzufordern, scheitern daher.
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quelle: vzhh.de