Telefongespräche nachzahlen - Nur weil man Anneliese heisst.
Die Verbraucherzentrale warnt vor Betrug
Eine Dame aus Aue hat Post von einem Dresdner Inkassobüro bekommen. Eine Firma mit Namen "Callux Forderungsmanagement" verlangt knapp 21 Euro von der Dame - für Gespräche über eine Billig-Vorwahl, die sie nie geführt hat.

Und Frau xxx ist nicht die einzige. "Uns sind weitere Betroffene aus dem Erzgebirge bekannt", sagt Simone Woldt, Leiterin der Beratungsstelle Aue der Verbraucherzentrale Sachsen (VZS). Im ganzen Freistaat hat die VZS nach eigenen Angaben schon mehr als 30 Fälle gesammelt. Auch aus Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Berlin melden sich Betroffene.

Die Masche der Firma ist simpel: Das Schreiben geht an Frauen, die auf den Vornamen Anneliese hören. Wie die Auerin sind das vor allem ältere Damen - ein Klientel, das sich vermeintlich leicht einschüchtern lässt. Die geforderte Summe ist relativ gering. Auch dahinter steckt Kalkül: "Viele bezahlen eher, als dass sie sich wegen ein paar Euro rumstreiten", sagt Simone Woldt.
Die Verbraucherzentrale Sachsen rät: Nicht zahlen. "Am Besten, die Leute ignorieren das Schreiben", so Woldt. Sie sollten es abheften und Anzeige bei der Polizei erstatten.


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